Viele Eltern behinderter Kinder sorgen sich z.Zt. um Entwicklung und Zukunft ihrer von Krankheit gezeichneten Sprösslinge. Die mehr als 11oo Unterschriften machen doch sehr deutlich, dass hier für viele Familien ein Problem ist, dass auf höchster Ebene in Politik und bei Verwaltungsspitzen der Regierung nicht erkannt wurde.
Die Förderschulen waren und sind bis heute ein Segen für behinderte Kinder, die es im täglichen Leben und auch später immer schwer haben werden. Und jetzt soll ihnen die fürsorgliche Betreuung und Lernmöglichkeit per Gesetz und starrer Paragraphen genommen werden, Gesetze mit unüberwindbaren Hürden und Schülerzahl- Tricks?
Das ist unverantwortlich, eine Aufgabe so zu reglementieren. Machtgehabe in der Schulpolitik in NRW hat uns bis heute nur geschadet ( PISA ). Grundlage für Inklusion muss Grad der Behinderung sein und nicht Einsparung von Schuleinrichtungen. Die Erfinder der Neuregelung haben sicher keine Erfahrung mit Behinderten.
Ich selbst bin in einer Familie mit einer behinderten Schwester aufgewachsen mit extremer Kinderlähmung. Ich weiß noch heute es zu schätzen, dass meine Schwester eine so gute Fürsorge in einer behindertengerechten Einrichtung erleben durfte.
Wenn jetzt nur ein Fünkchen Verständnis bei den Politikern und Entscheidungsträgern durch die vielen Initiativen erreicht wird, kann doch wohl nur zum Wohle der Behinderten entschieden werden.
Unser Aufruf lautet daher: Erhaltet diese segensreichen Einrichtungen, Kinder und Eltern werden es danken.
Die CDU Senioren Halle
Klaus Kuhlmann