Lärmschutz ist machbar
CDU Fraktion bleibt bei ihrer Forderung.
Die Bundesautobahn A 33 ist - nicht nur- für Halle (Westfalen) ein Jahrhundertprojekt. Daran müssen sich auch die flankierenden Baumaßnahmen messen. Nachdem die CDU Fraktion bereits im Februar einen Antrag auf lückenlosen Lärmschutz an der A33 gestellt hatte, der damals vertagt wurde, haben sich die Voraussetzungen auf den Lückenschluss im Lärmschutz deutlich verbessert.
Zwischenzeitlich sind nämlich die Zusagen von zwei Tiefbauunternehmen für die kostenlose Anlieferung des für die Wälle benötigten Bodens bei der Stadt eingetroffen. Somit ist der Lärmschutz realisierbar. Schließlich haben wir nur jetzt im Zug des Baus die Chance, die Auswirkungen der Autobahn für den ganzen Süden von Halle zu minimieren, so Fraktionsvorsitzender Hendrik Schaefer.
Die von Bürgermeisterin und Verwaltung vorgeschlagene Ablehnung eines zusätzlichen Lärmschutzes für den Lönsweg kann im Moment nicht mit getragen werden. Dazu fehlen uns noch Informationen zu Kosten und Alternativen, nimmt Ratsmitglied Stefan Siemens die Stadt in die Pflicht: Die Auswirkungen der A 33 auf Halle müssen sehr ernst genommen und wo immer möglich verringert werden. Neben der Autobahn und ihren unmittelbaren Anschlüssen ist das regionale und städtische Straßennetz im Auge zu behalten. Wir dürfen das Problem nicht nur von der B 68 verlagern und keine neuen Sonderopfer von unseren Bürgern verlangen. Vor allem die Theenhausener Straße L 782 muss untersucht werden, weil in Zuge des Autobahnbaus nur Lärmschutz bis auf Höhe der Kläranlage und auch nur einseitig vorgesehen ist.
