Firmenverlagerung

Gerry Weber

Kommentar zur Sache°°                Gerry Weber“
 
     SPD Bielefeld contra Industrie und Handel?
 
 
     SPD Bielefeld contra Industrie und Handel?
Das kann doch nur Verzweiflung oder Neid sein, wenn Bielefelder Politiker in Sorge um die Gunst bei Industrie und Handel solch ein Verhalten an den Tag legen, wie in der Presse beschrieben.
Laufen denn tatsächlich die kleinen Städte mit ihrer Anziehungskraft und guten Angeboten an Gewerbegebieten der Großstadt Bielefeld den Rang ab?
 
Mit großem Erstaunen erfahren die Menschen in OWL durch die Medien, dass besonders die z. Zeit in Bielefeld regierende SPD einen verzweifelten Kampf gegen Firmenschwund in der Stadt betreibt. Kaufkraftangst in Bielefeld, ist es das wohl?                                               So droht in der Sache „Werksverlagerung der Fa. Gerry Weber“ der SPD-Fraktionschef in Bielefeld –ausgerechnet auch zugleich Landtagsabgeordneter für Halle,  Georg Fortmeier mit unglaublichen Mitteln wie Klage vorm Verwaltungsgericht Minden, um eine Verhinderung des Umzugs der Firma Weber zu erwirken.                                                                   Fortmeier, für Halle wohl nicht mehr zuständig, erweckt beim Bürger doch jetzt den Eindruck, dass die SPD ihre Fehlleistungen der Vergangenheit in der Planungspolitik auf andere Städte wie Gütersloh und Halle( Westf.)  abwälzen will. So wettert man einfach gegen Initiativen namhafter Firmen wie Porta oder Gerry Weber, wohl wissend, dass Firma Weber doch in vielen Geschäftshäusern Bielefelds wie Galeria Kaufhof, Karstadt, Leffers etc. vertreten ist.                                                                                                                   Unglaublich diese politische Haltung vom Fraktionschef der SPD.
War und ist Gerhard Weber zudem doch einer der wichtigen Initiatoren und Sponsoren der wieder genesenden „Arminia Bielefeld“. Ganz OWL freut sich darüber! Schon vergessen, Herr Fortmeier?
Fakt ist, die Fa. Weber Moden verlagert lediglich ihren Werksverkauf von Brockhagen nach Halle (Westf.), OT Künsebeck. Und das soll nun Kaufkraftabzug für die Großstadt Bielefeld bedeuten? Nicht wirklich glaubwürdig. Firmenentwicklung anderenorts zu verhindern, scheint hier wohl eher der eigentliche Grund der SPD Attacke zu sein.
 
Gutachterlich und juristisch geklärt ist festgestellt, dass sich durch eine 1: 1 Verlagerung des Gewerbebetriebes Weber von Brockhagen nach Halle keine wesentlichen zusätzlichen negativen Auswirkungen im Umfeld ergeben werden.
Der betriebliche Werksverkauf der Fa. Weber mit Warenrückläufen, Sonderposten und 1B Waren kann daher kaum eine Konkurrenz für die Kaufhäuser in der Großstadt Bielefeld bedeuten.
Der SPD Bielefeld ist eher wärmstens zu empfehlen, einmal über  Zukunftsperspektiven der Stadt nachzudenken, wie man beispielsweise gute Rahmenbedingungen für Industrie und Handel in Bielefeld schafft, attraktive Baugebiete erschließt, aber nicht durch Klagedrohungen das Umfeld Bielefelds vergrault.
Nicht nachvollziehbar ist somit, den Schuldigen bei anderen zu suchen und innovative Entwicklungen in den Nachbarstädten zu behindern.
Fehlentwicklungen in Bielefeld sind anders zu korrigieren. Bessere Politik machen  wäre da empfehlenswert.
                                                                                                                 Klaus Kuhlmann
 
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